Wir über uns
Qualitätsmanagement im Kindergarten bedeutet stetige Verbesserung, Planung, Umsetzung und Überprüfung der eigenen Arbeit. Das Handeln und Vorhaben wird an die aktuelle Situation des Umfelds angepasst.
Unser Ziel
Wir möchten die Kinder in ihrer Entwicklung dort abholen, wo sie stehen. Jedes Kind wird in seiner Persönlichkeit geachtet und wertgeschätzt. Ihre Interessen und Bedürfnisse greifen wir auf. Ihre Lernfenster nutzen wir aktiv. Dabei haben wir die Schwerpunkte Ich-Kompetenz (positive, eigenständige Persönlichkeit), Lern-Kompetenz (eigenständiges Lernen und Leben) und Soziale-Kompetenz (soziale Fähigkeiten und Gemeinschaft) immer im Fokus.
Dokumentation
Qualität gelingt durch regelmäßige Beobachtung sowie Austausch mit den Kindern und das Aufgreifen ihrer Interessenwelt.
Zudem werden Beobachtungen dokumentiert und im Gespräch an die Erziehungsberechtigten weitergegeben.
Im Gesamtteam wird sich unterstützt und die aktuellen Situationen diskutiert. Dabei ist das Ziel neue Denkanstöße zu schaffen und neue Ideen kennenzulernen.
Zudem finden nochmals unter Gruppenkolleginnen Absprachen und Planungen statt. Schon seit Jahren ist der Portfolioordner in die Arbeit eingeflochten. Darin wird der Entwicklungsstand des Kindes bildlich sichtbar gemacht. Somit erkennen die Kinder beim Betrachten ihres, ihre geschafften Fortschritte von alleine.
Auch im kleinsten Kindergarten müssen einige interne Arbeitsvorgänge schriftlich festgehalten werden. Dazu zählt der Hygieneplan in der Küche, wann wer welchen Raum zu putzen hat und regelmäßiges Abziehen der Bettwäsche, welche von den Eltern gewaschen wird.
Pädagogisches Handeln
Unser Handeln richtet sich nach dem §8a SGB III der Kindeswohlgefährdung. Dort ist festgelegt, dass jedes Kind Schutz vor leiblicher und seelischer Unversehrtheit bedarf. Ebenso ist die UN-Kinderkonvesion in unserer Konzeption festgehalten.
Diese basiert auf den 4 Rechten die Kindern zugrunde liegen:
das Recht auf Gleichbehandlung
die Vorrangstellung des Kindeswohles
das Recht auf Leben und persönliche Entwicklung
Achtung vor der Meinung des Kindes
Professionalität
Unser gesamtes Team besucht immer wieder Fortbildungen und Seminare. Hier nutzen wir die Gelegenheit unseren Horizont zu erweitern, neue Impulse zu erlangen und eigenes Wissen wieder aufzufrischen. Wir kommen mit anderen Einrichtungen in Austausch, können unsere eigene Arbeit reflektieren und überdenken.
Austausch mit Eltern
Regelmäßig finden sich getrennt voneinander, der von den Eltern gewählte Kita-Beirat und die Elternvertretung mit einem Teil des pädagogischen Personals zusammen. Hier wird sich über Planung, Wünsche/Beschwerden und Veränderungen ausgetauscht. Auch im Alltag stehen wir in Kontakt miteinander und lösen Probleme gerne in persönlichen und vertraulichen Gesprächen. Dises sind z.B. Tür- und Angelgespräche Entwicklungsgespräche, sowie bei Bedarf eine Beratung.
Elternbefragungen und Elternabende werden nach den aktuellen Interessen ausgewählt.
Unsere Arbeit wird durch die Präsentation von Kinderwerken und Plakaten sichtbar gemacht.
Ebenso kommunizieren wir dies gerne beim Bringen und Abholen der Kinder. Gemeinsam mit den Eltern und Geschwisterkindern finden Ausflüge, Feste, und Bastelnachmittage/-abende statt, welche einen gemeinsamen Austausch und das Kennenlernen von neuen Eltern/Familien ermöglichen. Uns ist es ein großes Anliegen, dass wir alle untereinander eine positive Kommunikation einnehmen. Diese zeichnet sich durch Form, Ton und Inhalt aus. Nur so ist es uns möglich, dass jeder gerne in unsere Einrichtung kommt, sich wohl und angenommen fühlt. Sehr gerne können sich Eltern, Großeltern usw. durch Ideen, Anregungen in die Arbeit mit einbringen und uns unterstützen.
Beschwerdemanagement
Sprechen Sie uns gerne direkt und persönlich an, wenn Sie Kritik äußern möchten oder Fragen zu einer Situation haben. Der Elternbeirat kann anonym eine Beanstandung an uns weitergeben. Zudem ist eine direkte Beschwerde bei der Leitung oder Erzieher:in jederzeit möglich. Wir nehmen jedes Anliegen ernst und reagieren darauf.
Ihre Kinder erlernen vom Eintritt in den Kindergarten bis zur Einschulung immer mehr sich zu verständigen und sich zu äußern, was Feedback und Wünsche im Kindergartenalltag angeht. Dies geschieht meistens über die Erzieherin oder mit/über die besten Freunde. Auch Sie zu Hause sind das Sprachrohr für Ihr Kind. In der Einrichtung helfen den Kindern gemalte Bilder und Symbolkarten beim Kommunizieren ihrer Anliegen.
Mittagessen
Besonders stolz sind wir, dass den Kindern jeden Tag frisches selbstgekochtes Essen durch unsere Köchin serviert wird. Das Essen besteht aus Hauptgang, mit Salat oder Rohkost und einem Nachtisch. Einmal in der Woche wird Fleisch, einmal Fisch und einmal Suppe serviert. Eine Essensprobe der gekochten Mahlzeiten wird eingefroren, um bei evtl. auftretenden Krankheitssymptomen der Kinder das Essen überprüfen zu lassen. Kinderwünsche werden mit einbezogen und jedes Kind darf sich an seinem Geburtstag ein Wunschessen zusammenstellen.
Am Nachmittag erhalten die Kinder noch einen Naschteller aus wechselndem Obst und Rohkost.Sie erfahren, dass gesundes Essen auch gut schmecken kann. Wir akzeptieren den unterschiedlichen Geschmackssinn der Kinder und dass diese nur soviel essen, wie sie auch möchten.
Intensive Schulvorbereitung
Ab 4 Jahren besuchen die Kinder das Zahlenland, dort lernen sie den Zahlenraum bis 10 kennen. Sie erhalten die Fähigkeit die Zahlen zu schreiben/lesen, sich sicher in diesem Bereich zu orientieren und sich mit Mengen und Größen auseinander zu setzen.
Die Vorschulkinder besuchen einmal in der Woche die Vorschule. Dort wird Wert auf Schulregeln, kurze konzentrierte Stillarbeit und Ordnung/Organisation für die eigenen Sachen gelegt. Angebote in der Vorschule beziehen sich überwiegend auf die Interessen der teilnehmenden Kinder. Zudem wird in dieser Gruppe das Würzburger Programm durchgeführt. Dort erhalten sie ein intensiveres Gefühl für Wörter, Silbentrennung und Anfangsbuchstaben. Es wird kein Schreiben erlernt!
Angebote/Projekte
Ein fest eingeplanter Bestandteil unserer Arbeit sind zudem einmal in der Woche der Singkreis, der Waldtag (welcher bei jedem Wetter stattfindet) und die Bewegungsstunde im Turnraum oder in der Natur. Und die Forscherausflüge beginnen dank unseres E-Turtle Bus schon ab dem 1. Lebensjahr.
Ansonsten arbeiten wir nach dem Motto „öfter was Neues...“ statt „Alle Jahre wieder...“. In unserer Arbeit werden verschiedene Arbeitsmittel, Werkzeuge und Medien eingebracht. Aktuelle Ereignisse fließen in unsere Arbeit mit ein. Das Spielmaterial variiert immer wieder und wird ausgetauscht.
Unser Kindergartenalltag ist überall darauf aufgebaut, dass die Kinder eine altersentsprechende Mitbestimmung hat. Es wird sich an den Interessen der Kinder orientiert, um ihre Neugier zu sättigen.
Wir setzen Vertrauen in die Fähigkeit der Kinder und zeigen ihnen, dass sie mit ihren jeweiligen Vorraussetzungen und Wünschen ernstzunehmende Partner sind. Wir lernen von und mit den Kindern. Erwachsene sind nicht immer überlegen oder wissen es besser.
Ein sehr wichtiger Punkt, um eine Vertrauensbasis aufzubauen und aufrecht zu halten, bedeutet, dass wir unsere Zusagen und Versprechen einhalten.
Inklusion
Die soziale Integration wird bei uns besonders beachtet. Jedem Kind wird die Möglichkeit geboten, sich gleichberechtigt und vollständig am Kindergartenalltag zu beteiligen. Unabhängig von individuellen Fähigkeiten, Herkunft und Beeinträchtigungen. Hierfür schaffen wir gerechte Rahmenbedingungen und möchten die Benachteiligung ausgleichen. Die einzelnen Situationen werden von uns differenziert und einfühlsam angegangen.